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Februar '07 - Böser Traum

02. Februar '07
"Tschüss Schatz, wir sehen uns dann Freitag wieder!", sagtest Du noch, bevor Du mir einen Kuss gabst, meine Hand aus Deiner gleiten ließt und schließlich aus der Tür unseres Hauses gingst. Dies war das letzte Treffen mit Dir, an das ich mich erinnern kann...Und in der Tat war dies auch das letzte Mal, dass wir uns getroffen haben, denn...
Am nächsten Tage rief Deine Mutter bei mir zu Hause an. Ich nahm ab, da niemand sonst ans Telefon ging. Deine Mutter meldete sich, sie klang aufgelöst. Sie sagte, sie hätte gestern schonmal angerufen, mein Vater wäre rangegangen, um zu fragen, wo Du den bleiben würdest, da Du noch nicht zu Hause angekommen warst. Mein Vater wusste jedoch nicht, wo Du warst, schließlich warst Du ja auch schon aus der Tür raus und auf dem Weg zum Bahnhof. Deine Mutter sagte mir jedenfalls, dass sie die Polizei gerufen hätte, um Dich zu suchen, da Du auch nicht bei Deinem Vater oder Deiner Großmutter warst. Deine Mutter brach in Tränen aus. Ich hatte ein komisches Gefühl im Magen und fragte, was denn nun mit Dir sei. "Er ist tot...", brachte Deine Mutter nur noch raus. Ich war vollkommen fassungslos, es war so, als würde ich den Boden unter meinen Füßen verlieren, mir wurde schlecht, ich wollte lachen und weinen gleichzeitig, da ich dies alles für einen schlechten Wtz hielt. Aufgelöst fragte ich schließlich, wann sie Dich beisetzen wollten. "Nächsten Sonntag um 9.30 Uhr.", bekam ich als Antwort. Ich schrieb es mir auf, verabschiedete mich von Deiner Mutter und legte auf. Mein gesamter Körper fing an zu beben und meine Atmung war unregelmäßig und ungewöhnlich schnell. Ich konnte einfach nicht fassen, was mir Deine Mutter da eben erzählt hat. "Nein, das kann alles nicht war sein, wir wollten uns doch morgen wiedersehen, morgen, Freitag...!", ich brach auf der Stelle in Tränen aus. Ein Leben ohne Dich wollte und konnte ich mir nie vorstellen und nun bist Du einfach so abgehauen, hast Dich aus meinem Leben gestohlen, Du, der Mensch, der mir am allerwichtigsten von allen war und immer sein wird, der Mensch, der mir so viel Kraft und Selbstvertrauen gab, wie nie ein Mensch zuvor, Du, der mich einfach so verlassen hat, verlassen musste...
Sonntag morgen um 9.30 Uhr nahm ich schließlich zusammen mit meinen Eltern und Deinen und meinen gemeinsamen Freunden an dem Trauergottesdienst teil. Als den Angehörigen und Freunden schließlich die Gelegenheit geboten wurde, noch einmal einen letzten Blick auf Dich werfen zu können und sich von Dir verabschieden zu können, nahm ich diese Gelegenheit war. Zusammen mit unseren besten Freunden ging ich vnach vorne zu Deinem Sarg. Als ich Dich so da liegen sah, kam es mir vor, als wäre ich wieder eine Nacht wach geblieben, um Dir beim Schlafen zu zusehen. Du sahst so friedlich aus...Ein letztes Mal strich ich Dir über Deine rechte Wange..."So kalt...", sagte ich leise zu mir. "Ich liebe Dich mein Schatz und werde dies auch für immer und ewig tun. Ich vermissen Dich so sehr...Ohne Dich ist mein Leben nicht mehr dasselbe. Erst jetzt merke ich, wie viel Du mir wirklich bedeutet hast. Ich krieg' mein Leben nicht mehr auf die Reihe ohne Dich. Du hast mir so viel gegeben, was mir jetzt so sehr fehlt. Warum musstest Du diese Welt jetzt schon verlassen? Warum nur lässt Du mich nun so alleine mit meinem Schmerz? Lügner! Du hattest mir versprochen, mich immer zu trösten, wenn ich weine, doch nun, wo ich Dich so sehr brauche, bist Du nicht mehr da, um mich zu trösten. Ich werde Dich nie vergessen, mein Schatz...ich liebe Dich...!", mit Tränen im Gesicht entfernte ich mich von Deinem Sarg...
Dann begann der Trauerzug zu Deinem Grab. Ich lief ganz dicht hinter Deinem Sarg her. Mein Blick war starr nach vorne gerichtet. Ich dachte wieder an Deine letzten Worte die Du zu mir gesagt hast: "Tschüss Schatz! Ich liebe Dich! Wir sehen uns dann Freitag wieder!", und wie Du aus der Tür gingst. Nun lagst Du dort unten in Deinem kalten, feuchten Grab. Ich hatte zwei Rosen, weiße Rosen, an die ein Briefchen gebunden war in den Händen und warf sie hinunter zu Deinem Sarg. Hinterher kam eine Schüppe voll Erde. Dieser folgten immer mehr und mehr...
Und schließlich wachte ich auf. Meine Atmung war schnell, ich saß kerzengerade im Bett und starrte auf das Foto von uns beiden. "Es war...nur ein Traum...", sagte ich leise zu mir und war erleichtert, endlich erwacht zu sein, erwacht von einem Traum...einem bösen Traum...
2.2.07 21:22
 


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